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Im Rahmen unseres Milchner-Contests 2008 angelten wir diesmal im schönen Regen bei Nittenau. Hier ein kleiner Auszug aus dem Milchner-Contest-Bericht 2008. Die ganze Version gibt es hier
"Genau in diesem Augenblick bekommt Tom wieder einen Biss auf die Feederrute (diesmal mit einem kleinen Rotwurm bestückt).
Sein strenger Gesichtsausdruck macht mir klar, dass der Fisch größer sein muss. Tommy meint, es handelt sich um eine Barbe und muss dem Fisch flußab folgen, da er diesen an dem dünnen Vorfach (20er Vorfach) nicht halten kann.
Ich renne die ca. 300m in schnellem Tempo und hole meine Digicam, da ich gerne einen Teil des Drills noch filmen möchte. Atemlos komme ich zurück und Tom drillt immer noch.
Es sind mittlerweile ca. 5 Minuten vergangen und ich filme den Kampf so gut es eben geht. Tom befindet sich nun ca. 100m unterhalb seines Angelplatzes (und der Anbißstelle) und der Fisch zeigt keinerlei Ermüdungserscheinungen. Das dünne Vorfach macht es sehr schwer den Fisch zu kontrollieren, aber wenn Tom etwas kann, dann Drillen.
Der Fisch geht, Tom holt ihn wieder. Das Spiel wiederholt sich viele Male. Jetzt platscht es kurz an der Oberfläche. Tom und ich können aber leider nicht sehen was genau es ist.
Ich soll mit dem Kescher das Steilufer ins Wasser steigen, da der Kescher nicht lang genug ist. Ich gehorche, stelle aber das Filmen nicht ein.
Bald darauf schreit Tom %u201EEs ist ein Waller. Nicht groß, aber schon ordentlich%u201C. Das Adrenalin fließt in unsere Adern.
Ich will ihm diesen Fisch nicht vermasseln. Das gestaltet sich aber sehr schwierig, da der Fisch zu groß für den Kescher ist. Ich muss ihn per Handlandung aus dem Wasser bringen und muss das Filmen nun doch einstellen.
Dazu muss ich aber komplett ins Element des Fisches, welches tiefer ist als gedacht. Zu spät merke ich, dass mein Handy in meiner Hosentasche ist und kann es nur noch nach einer Tauchstation in hohem Bogen an Land werfen.
Der Fisch bleibt am Boden. Tom kann ihn nicht nach oben zwingen (dünnes Vorfach) und ich komme nicht so tief runter zum Wallergriff. Nun schwimmt der Waller auch noch zwischen meinen Beinen durch und ich kann nur durch ein beherztes Umsteigen den Schnurbruch verhindern.
Jetzt kommt er hoch. Der dicke Kopf ist direkt vor meinen Armen. Ich versuche einen Wallergriff, jedoch vergeblich. Doch packe ich den Fisch beherzt hinter dem Kopf, hebe ihn aus dem Wasser und auf die Böschung. Dort steige ich durch das Schneidegras hinterher und werfe mich mit ihm sanft nach oben, wo Tom schon auf den Fisch wartet.
Ein lauter Freudenschrei zeigt mir, dass Tommy glücklich ist.
Der Fisch wird schnell in ein Basin getragen, ausgemessen, fotographiert und schließlich wieder unbeschadet der Freiheit entlassen.
1,11m hat der Wels. Für Tom sein bisher größter Waller. Petri Tom!"
Ach ja, die Videos haben wir auf unserer Partnerplattform Myfishvideo veröffentlicht
Und hier ein Bild des Welses:
Im Rahmen unseres Milchner-Contests 2008 angelten wir diesmal im schönen Regen bei Nittenau. Hier ein kleiner Auszug aus dem Milchner-Contest-Bericht 2008. Die ganze Version gibt es hier
"Genau in diesem Augenblick bekommt Tom wieder einen Biss auf die Feederrute (diesmal mit einem kleinen Rotwurm bestückt).
Sein strenger Gesichtsausdruck macht mir klar, dass der Fisch größer sein muss. Tommy meint, es handelt sich um eine Barbe und muss dem Fisch flußab folgen, da er diesen an dem dünnen Vorfach (20er Vorfach) nicht halten kann.
Ich renne die ca. 300m in schnellem Tempo und hole meine Digicam, da ich gerne einen Teil des Drills noch filmen möchte. Atemlos komme ich zurück und Tom drillt immer noch.
Es sind mittlerweile ca. 5 Minuten vergangen und ich filme den Kampf so gut es eben geht. Tom befindet sich nun ca. 100m unterhalb seines Angelplatzes (und der Anbißstelle) und der Fisch zeigt keinerlei Ermüdungserscheinungen. Das dünne Vorfach macht es sehr schwer den Fisch zu kontrollieren, aber wenn Tom etwas kann, dann Drillen.
Der Fisch geht, Tom holt ihn wieder. Das Spiel wiederholt sich viele Male. Jetzt platscht es kurz an der Oberfläche. Tom und ich können aber leider nicht sehen was genau es ist.
Ich soll mit dem Kescher das Steilufer ins Wasser steigen, da der Kescher nicht lang genug ist. Ich gehorche, stelle aber das Filmen nicht ein.
Bald darauf schreit Tom „Es ist ein Waller. Nicht groß, aber schon ordentlich“. Das Adrenalin fließt in unsere Adern.
Ich will ihm diesen Fisch nicht vermasseln. Das gestaltet sich aber sehr schwierig, da der Fisch zu groß für den Kescher ist. Ich muss ihn per Handlandung aus dem Wasser bringen und muss das Filmen nun doch einstellen.
Dazu muss ich aber komplett ins Element des Fisches, welches tiefer ist als gedacht. Zu spät merke ich, dass mein Handy in meiner Hosentasche ist und kann es nur noch nach einer Tauchstation in hohem Bogen an Land werfen.
Der Fisch bleibt am Boden. Tom kann ihn nicht nach oben zwingen (dünnes Vorfach) und ich komme nicht so tief runter zum Wallergriff. Nun schwimmt der Waller auch noch zwischen meinen Beinen durch und ich kann nur durch ein beherztes Umsteigen den Schnurbruch verhindern.
Jetzt kommt er hoch. Der dicke Kopf ist direkt vor meinen Armen. Ich versuche einen Wallergriff, jedoch vergeblich. Doch packe ich den Fisch beherzt hinter dem Kopf, hebe ihn aus dem Wasser und auf die Böschung. Dort steige ich durch das Schneidegras hinterher und werfe mich mit ihm sanft nach oben, wo Tom schon auf den Fisch wartet.
Ein lauter Freudenschrei zeigt mir, dass Tommy glücklich ist.
Der Fisch wird schnell in ein Basin getragen, ausgemessen, fotographiert und schließlich wieder unbeschadet der Freiheit entlassen.
1,11m hat der Wels. Für Tom sein bisher größter Waller. Petri Tom!"
Ach ja, die Videos haben wir auf unserer Partnerplattform Myfishvideo veröffentlicht